Forensic Investigations / Fi Blog

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Was Insidern längst bekannt ist, sickert nun in immer mehr Meldungen auch an die Breite Öffentlichkeit . Geheimdienste, Ermittler und Personalchefs benutzen die sozialen Netzwerke, um Meinungen, Beziehungsgeflechte und Aufenthaltsorte bestimmter Zielpersonen zu verfolgen.

Unter dem Stichwort "Open Source Intelligence" verdienen auch immer mehr Hersteller sehr gut an Auswertungssoftware, die mit einem Mausklick sämtliche offen verfügbaren Informationen aus Personensuchmaschinen, sozialen Netzwerken, Twitter, Newsgroups, IRC-Kanälen und vielen anderen frei verfügbaren Quellen grafisch aufbereitet und entsprechende Verknüpfungen herstellt.

Populäre Software zur Herstellung von Phantombildern kann längst mit der Google Bildersuche oder Facebook kombiniert werden, um Verdächtige aufzufinden, selbst frei verfügbare Handy-Software kann Personen vor der Kamera identifizieren .

Nicht zuletzt ist ja auch über die von Cryptome.org veröffentlichten Dokumente genau bekannt, welche Daten die sozialen Netzwerke verarbeiten, und welche Schnittstellen sie den Ermittlern dafür anbieten. Wenn sich also ein verdächtiger Mafiosi per Facebook-Tracking erwischt wird, ist er wohl wahrscheinlich im sprichwörtlichen Sinn dümmer als die Polizei erlaubt.



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